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R.I.P. Rudi Assauer

* 30.04.1944 † 06.02.2019

Der in SulzbachAltenwald gebürtige Fußballstar und Manager Rudi Assauer ist im Alter von 74 Jahren in Herten an den folgen seiner Alzheimer-Erkrankung verstorben. Schon seit über sechs Jahren litt der Fußball-Profi an Alzheimer. Am Abend seines Todestags spielte der FC Schalke 04 gegen Fortuna Düsseldorf im Achtelfinale des DFB-Pokals. Es kam zu einer Schweigeminute, beide Mannschaften liefen zudem mit Trauerflor auf. Das Spiel gewann Schalke mit 4:1.

Er gehörte 1966 der der Mannschaft von Borussia Dortmund, die es schaffte, den Europapokal der Pokalsieger zum ersten mal nach Deutschland zu holen. Nach der Spielzeit 1975/1975, in der er mit einem Punkt den Klassenerhalt für Werder Bremen erreichte, hängte er die Fussballschuhe an den Nagel und wurde dort Manager. Zu Ende seiner Profikarriere hatte er 308 Bundesligaspiele für verschiedene Vereine absolviert.

Von 1993 bis 2006 hatte er seine zweite Amtszeit als Manager des FC Schalke 04. In dieser Zeitspanne fielen unter anderem der Gewinn des UEFA-Cup 1997, die Titel im DFB-Pokal 2001 und 2002 sowie der Bau der Veltins-Arena. Am 17.05.2006 trat er als Manager zurück. Assauer blieb trotz seines späteren Engagements beim Rivalen FC Schalke 04 der Dortmunder Borussia als Vereinsmitglied treu. 2010 wurde er für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Am 4. Mai 2018 feierte der Dokumentarfilm Rudi Assauer – Macher. Mensch. Legende. des Regisseurs Don Schubert in der Veltins-Arena Premiere. Der Film handelt von Assauers Leben. Aufgrund seiner Demenzerkrankung kam er selbst im Film nur in älteren Aufnahmen zu Wort. Mit 21.590 Zuschauern war es die größte Filmpremiere in Deutschland.

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